Formula Student Germany 2018

Formula Student Germany 2018 auf dem Hockenheimring

(Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser)

Die Formula Student Germany ist ein internationaler Kon­struktions­wettbewerb für Studierende, der seit 2006 jährlich von For­mular Student Germany e.V. ausgerichtet wird. Als Schirmherr der Veranstaltung, die auch in diesem Jahr auf dem Hocken­heim stattgefunden hat, fungiert der Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Dabei geht es darum, den Pro­to­typ eines Renn­wagens zu ent­wickeln und herzu­stel­len. Aber nicht nur die Tech­nik, sondern auch ein trag­fähiger Business­plan und ein schlüs­si­ges Ver­mark­tungskonzept soll die Jury, bestehend aus Ex­per­ten der Automobil- und Motorsportindustrie, überzeugen. Diese ermitteln das Siegerteam mit der besten Gesamtperformance, beste­hend aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargu­men­ta­tion und Rennleistung.

Als Zielgruppe für die konstruierten Rennwagen sind nicht-pro­fessionelle Freizeitrennfahrer anvisiert. Daher stehen ein be­herrschbares Handling sowie gute Beschleunigungs- und Brems­werte genau so im Fokus, wie günstige Anschaffungs- und Unterhaltungskosten für das Fahrzeug. Der Sicherheits­as­pekt hat dabei oberste Priorität.

115 Hochschulteams aus 25 Nationen haben sich vom 6.-12. Au­gust 2018 auf dem Hockenheimring den Wertungsrichtern in drei Kategorien (Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren) präsentiert.

Organisiert wird Formula Student Germany durch rund 450 ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer, welche die Veranstaltung in Hockenheim planen und durchführen.

Das Siegerteam 2018 in Hockenheim in der Kategorie Ver­bren­nungs­motoren kommt von der Universität Stuttgart. Das Karls­ruher KIT-Team belegte den 7. Platz.

 

In der Kategorie autonomes Fahren gewinnt die ETH Zürich, während das Karlsruher Kit-Team auf dem zweiten Platz rangiert.

Der Sieg in der Kategorie Elektro-Antrieb ging ebenfalls an das Team der ETH Zürich. Kit-Karlsruhe belegt den 4. Platz



Flug-Show in Jockgrim

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

24. Flug-Show in Jockgrim

 

(Bildquelle: Sport-Art-News, Stefan F. Esser))

 Das Stabhochsprung-Meeting der TSG Jockgrim hat 2018 wieder einmal mehr für Aufsehen in der Leichtathletik Szene und für Begeisterung bei den rund 3.000 Zuschauern im Jahn-Stadion gesorgt.

Zwölf Jahre nach dem sechs-Meter-Sprung von Brad Walker (USA) hat die Neu­seeländerin Eliza McCartney eine neue Welt-Jahresbestleistung von 4,94 m aufge­stellt. Während es in den 23 Vorjahren des Meetings keiner Springerin gelungen war, die Höhe von 4,80 zu überspringen, waren es in diesem Jahr gleich drei Athle­tinnen. Bei Holly Bradshaw (Großbritannien) endete der Wettbewerb bei 4,80 und dem dritten Platz.

Den zweiten Platz mit übersprungenen 4.87 m erreichte die amtierende Hallen-Weltrekordhalterin Jennifer Suhr (USA).

Strahlende Siegerin mit 4,94 Eliza McCartney, die den Sieg und die übersprungene Höhe kaum fassen konnte.

Die Siegeshöhe ist gleichzeitig auch die höchste Höhe, die jemals von einer Stabhochspringerin in Deutschland über­sprungenen worden ist und folglich auch neuer Meeting-Rekord in Jockgrim.

Auch nach einer Weltjahresbestleistung zeigt die Trainer-Analyse Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Eliza McCartney beim Siegerinnen-Interview mit Stadion-Sprecher Michael Werling, einem wandelnden Lexikon in Sachen Stabhochsprung.

Beste Deutsche war die Deutsche Hallenmeisterin 2018 Katarina Bauer vom TSV Bayer 04Leverkusen, auf Rang sieben. Sie steigerte ihre Saisonbestleistung auf 4,30 Meter, scheiterte anschließend an der EM-Norm von 4,45 Meter. .

Jacqueline Otchere (MTG Mannheim), die derzeit beste deutsche Stabhoch­sprin­gerin, verzichtete auf einen Start in Jockgrim im Hinblick auf die Deutschen Mei­sterschaften am folgenden Wochenende.

Mit besonderer Freude begrüßt Michael Werling den Zehn-Kampf-Olympia-Sieger der olympischen Spiele 2000, Erki Nool aus Estland in Jockgrim. 

Der Wettbewerb der Herren musste wegen eines in Jockgrim niedergehenden Gewitters vorzeitig abgebrochen werden. Sieger mit übersprungenen 5,80 m wurde der U20-Weltmeister Armand Duplantis (Schweden).

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung stellte der französische Stabhochspringer Babtiste Boirie einen Weltrekord auf, in dem er - angetrieben von einem Electric-Skateboard- mit dem Stab die Höhe von 6,17m übersprang.    





Saisoneröffnung Hippodrome Wissembourg

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

Saisoneröffnung im Hippodrome Wissembourg La Hardt

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen fand der erste nationale Renntag der Saison 2018 auf der Rennbach Wissembourg La Hardt (Elsass) statt.

Neben 8 Premium-Rennen wartete passend zum Feiertag des 1. Mai 2018 ein buntes Rahmenprogramm auf die zahlreichen Rennbahnbesucher.

 

Außer einem reichlichen Speise- und Getränkeangebot für die Erwachsenen, waren für die jugendlichen Besucher Abwechslung durch Kinderkarussells und die Möglichkeit des Pony-Reitens geboten.

 Ein besonderes Zuschauerinteresse fand die in Frankreich beliebte Wahl zur Miss Hippodrome.

Nahezu jede der französischen Rennbahnen wählt eine Miss, die dann teilnahme­be­rechtigt ist an der Wahl zur Miss Hippodrome France 2018.

In diesem Jahr trägt Alicia Cosneau (rechts im Bild) den Titel der Miss Hippodrom France 2018..

 

Vor dem Start des nächsten Rennens werden im Führring die letzten Wettchancen abgewogen.

 

 

Besonderes Publikumsinteresse finden die Hürden-Rennen.

 

 

Aber auch die Flach-Rennen begeistern das Publikum......

 

 

auch wenn nicht jeder Jockey auf dem Rücken seines Pferdes das Ziel erreicht

 

Der nächste Renntag in Wissembourg La Hardt findet am 21. Mai 2018 statt.

 

82. Pfingst-Reitturnier Wiesbaden

Text und Bilder: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 

All jährlicher Publikumsmagnet an Pfingsten - das Internationale Reitturnier im Schlosspark von Wiesbaden-Biebrich.

.... ob auf dem Dressur-Viereck vor dem Schloss....

 

 im Spring-Parcours...

... in der Gastronomie am Rande des Parcours...

 

... oder beim Geländeritt, die Stimmung ist immer hervorragend

 

Zum ersten Mal in der 82- jährigen Geschichte des Wiesbadener Pfingst­reitturniers gewinnt Christian Ahlmann den Großen Preis der Springrei­ter.Mit dem 9-jährigen Schimmel Clintrexo Z erreicht er die schnellste Zeit der fehlerfreien Ritte in der Siegerrunde.

Bild: Christian Ahlman mit Take a Chance on me Z

 

Für die Finalrunde der höchst dotierten schweren Springprüfung quali­fizieren sich die zwölf besten Reiterinnen und Reiter aus dem ersten Um­lauf.

Den zweiten Platz erreicht der Spanier Sergio Alva­rez Moja auf dem ebenfalls erst 9-jährigen Luchino.

Die schnellste Zeit in der Siegerrunde gelingt dem mehrfachen Olympia­sieger der Vielseitigkeitsreiter Michael Jung. Mit seinem Pferd fischerSo­lution muss er jedoch einen Springfehler hinnehmen, der zum sechsten Platz in der Gesamtwertung führt. Mit insgesamt vier Siegen ist Michael Jung mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden.

Bild: Michael Jung mit Corazon beim Geländeritt

 

Im idyllischen Park des Biebricher Schlosses ist die Vielseitigkeit des Reitsports auch in diesem Jahr das prägende Element des Pfingst-Reitturnier. Für die amtierende Europameisterin der Vielseitigkeitsreiter Ingrid Klimke verläuft der Turnier-Samstag besonders erfolgreich.

 

Mit dem 9-jährigen Hengst Franziskus erreicht Ingrid Klimke den dritten Platz im Großen Dressurpreis.

Wenig später gewinnt sie mit SAP Hale-Bob die international gut besetzte Vielseitigkeitsprüfung CIC***

 

Ausgelassene Stimmung bei der Sierehrung: Julia Krajewski, Ingrid Klimke, Oliver Townend (GB) 

 

 

Den dritten Platz der auf Drei-Sterne-Niveau ausgetragenen Vielseitigkeitsprüfung belegt Julia Krajewski mit ihrem Championats-Pferd Samourai du Thot

Erfrischung nach getaner Arbeit

 

 

 

 

55. Maimarkt-Reitturnier Mannheim

 Bilder und Text: Sport-Art-News, Stefan F. Esser

 Mit hohem Besuch endet das mit neun Turniertagen bisher längste Maimarkt-Reitturnier auf dem Mannheimer Mühlfeld.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Dr. Thomas Bach gratuliert persönlich der Siegerin im höchst dotierten Springen, der "Badenia".

Die Kanadierin Kara Chad gewinnt mit der 11-jährigen Schimmelstute Carona das Stechen um den Großen Preis von Mannheim.

Zweite wird dieTschechin Emma Augier de Moussac,.mit der 10-jährigen Stute Diva. Den dritten Rang belegt Vladimir Tuganov auf dem 12-jährigen Hengst Suspens Floreval aus Russland.

Als bester Deutscher rangiert Gerrit Nieberg - erfolgreichster Reiter der Mannheimer Turniertage- mit der 14-jährigen Stute Contagio auf dem 4. Platz.

Das sogenannte Finale der jungen Pferde gewinnt Angelique Rüsen.

Nach der Siegerehrung und im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Turnier-Gelände trägt sich IOC-Präsident Dr. Thomas Bach in das Goldene Buch der Stadt Mannheim ein.     

Das Maimarkt-Championat von Mannheim, die höchst dotierte Springprüfung des Turnier-Sonntags gewinnt Jörg Oppermann mit dem 17-jährigen Holsteiner Che Guevara. 

Den Ehrenpreis für den Sieger dieser 3-Sterne-Springprüfung stiftet Maike Kohl-Richter und gratuliert dem Sieger persönlich in Erinnerung an den verstorbenen Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl.

Bei der anschließenden Pressekonferenz gratuliert auch Peter Hofmann als Präsident des veranstaltenden Mannheimer Reitervereins.  

Den Großen Preis der Dressurreiter beim 55. Mannheimer Maimarkt-Reitturnier gewinnt die aktuelle Weltcup-Siegerin Isabell Werth auf dem 16-jährigen Hannoveraner Don Johnson vor der Mannschafts-Olympia-Siegerin Dorothee Schneider.

In der auf 4-Sterne-Niveau ausgetragenen schweren Dressur-Prüfung konnte Dorothee Schneider ihre Pferde Faustus auf dem zweiten Platz und zusätzlich Fohlenhofs Rock`n Rose auf dem dritten Rang platzieren. Damit haben sich die Favoritinnen und Mannschafts-Team-Kolleginnen souverän durchsetzen können.

In dem nur von schwachem Zuschauerinteresse begleiteten Dressur-Höhepunkt des Turnier-Freitags konnte Lisa Müller mit Birkhof`s Dave FBW den 9. Platz erreichen.

Der Grand-Prix-Special am Turnier-Samstag brachte ein umgekehrtes Endergebnis. Dorothee Schneider gewinnt mit dem 10-jährigen Hannoveraner Faustus vor Isabell Werth mit Don Johnson die in der auf 4-Sterne-Niveau ausgetragen Prüfung kleine Fehler zeigte.

Auf dem dritten Platz rangiert der elegant auftretende Spanier Borja Carrascosa. 

Den Grand-Prix Freestyle, eine Kür-Dressurprüfung zu passender Musik gewinnt ebenfalls Dorthee Schneider auf der 14-jährigen Hannoveraner Stute Fohlenhof`s Rock`n Rose.

 

 

Den Auftakt des nun zum 55. Mal ausgetragenen und in diesem Jahr  international besetzte Maimarkt-Reitturniers auf dem Mühlfeld, bildet eine Pressekonferenz. Seit 1963 traditionell eingebunden in den Mannheimer Maimarkt, satteln in diesem Jahr rund 200 Reiterinnen und Reiter aus 33 Nationen ihre 500 mitgebrachten Pfer­de. Zum ersten Mal kommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Korea, dem Liba­non und aus Puerto Rico nach Mannheim. Zum Auftakt des Turniers hat der Präsident des Mannheimer Reitervereins Peter Hof­mann, der in diesem Jahr zum 35. Mal als Turnierleiter fungiert, zu einer Pressekonferenz in die Räume des Energieversorgers MVV eingeladen.

 Seit nunmehr 20 Jahren unterstützt die MVV die reitsportlichen Veranstaltungen in Mann­heim und wird dies auch zukünftig fortsetzen, versichert der Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Müller.

Trotz der Konkurrenz durch namhafte Turnierveranstaltungen, zeitnah zum Maimarkt, wird sich dennoch ein hochkarätiges Starterfeld sowohl im Springreiten, als auch in der Dressur einfinden. Die ersten Dressurprüfungen beginnen am Samstag, den 28. April ehe am Maimarkt-Dienstag, den 8. Mai 2018 der Sieger in der „Badenia“ - dem Großen Preis der Springreiter - ermittelt wird. Diese internationale Springprüfung auf drei-Sterne-Niveau ist gleichzeitig eine Qualifikation für die Teilnahme an den Weltreiterspielen 2018 in Tryon. Vorjahressieger Christian Ahlmann wird genauso versuchen seinen Titel zu verteidigen, wie dies Isabell Werth bei den Dressurreiterinnen und Dressurreitern versuchen wird.

 

Organisatorische Probleme am Rande könnten sich dadurch ergeben, dass aufgrund der Bestimmungen einer Feldhamster-Verordnung es nicht mehr erlaubt sein wird - so wie in den Vorjahren erfolgreich praktiziert – die Pferdetransportfahrzeuge während des Turniers auf den angrenzenden Feldern zu parken. Neuer Parkraum zwischen Turnierplatz und Autobahn musste geschaffen werden, weitgehend zu Lasten angestammter PKW-Park­plätze. „Nicht jeder der Protagonisten des Maimarktturniers wird in diesem Jahr den ge­wohnten Parkschein erhalten“ versichert Peter Hofmann (im Bild rechts). So kann das Maimarktturnier 2018 für einige Akteure zu einem kleinen Wandertag werden.